Wunder – Teil 8: Wasser oder Wein?
Hallo miteinander!
Der heutige Schlossgedanke stammt nicht nur von uns, sondern auch von Euch! Immer wieder erreichen uns mails als Reaktionen auf unsere Schlossgedanken und immer wieder freuen wir uns, wenn wir von euch hören! Seit längerer Zeit beschäftigen wir uns mit Wundern, die Gott wirkt, und aus Kärnten kommen diese Gedanken:
“Wenn man genauer über die Bedeutung von einem Wunder nachdenkt merkt man, dass alles, was geschieht und geschehen ist, ein Wunder ist!! Die Entstehung der Erde, des Universums, aber auch kleine Dinge wie eine Bakterie oder ein Lächeln kann man als Wunder bezeichnen!! Denkt mal drüber nach!!”
Roman meint dazu: “Nicht nur die Bibel besagt, dass die Schöpfung ein Wunder Gottes war! Auch die physikalischen Grundgesetze laufen darauf hinaus – wenn man ehrlich ist. Die besagen ja, dass weder Energie noch Materie aus dem Nichts entstehen kann – also muss das ganze Zeug jemand gemacht haben, der sich nicht an die Physik halten muss.
”
Oft hat Jesus bewiesen, dass er sich nicht an die Physik, an die Naturgesetze halten musste. Kennt ihr das erste Wunder, von dem Johannes berichtet? Jesus war mit seinen Jüngern auf einer Hochzeit eingeladen und den Gastgebern ist etwas furchtbar Peinliches passiert: Der Wein ist ihnen ausgegangen… und das war damals, als die Hochzeiten eine Woche lang dauerten, eine mittlere Katastrophe. Nachdem Maria auch eingeladen war, befahl sie den Dienern, alles zu tun, was Jesus ihnen sagte. Wie so oft hatte Jesus eine äußerst merkwürdige Idee- zumindest schien sie das zu sein, denn er forderte die Diener auf, die riesigen Wasserkrüge mit Wasser zu füllen. Wasser? Sie brauchten doch Wein! Jetzt hatten die Diener zwei Möglichkeiten: Sich darauf zu verlassen, was sie kennen, verstehen und erklären können oder sich darauf einzulassen, was Jesus sagte, auch wenn es völlig unlogisch klang. Ich weiß nicht, was sie dazu bewegt hat, aber sie haben die Wasserkrüge mit Wasser gefüllt. Dann befahl ihnen Jesus, den Speisemeister davon kosten zu lassen. Warum sollten sie dem Speisemeister das Wasser zu trinken geben? Und wieder bin ich mir nicht sicher, weshalb sie ihn kosten ließen, aber sie riskierten es. Schon nach dem ersten Schluck ließ der Speisemeister den Bräutigam holen und wollte von ihm nur eines wissen: warum er den besten Wein bis jetzt zurück gehalten hat! Den besten Wein? War das nicht gerade noch Wasser? Ja, das war es, aber Jesus hat ein Wunder gewirkt und das Wasser nicht nur ein bisserl eingefärbt, sondern zum besten Wein gemacht!
Jesus benutzte immer die Möglichkeiten, die er vorfand, um ein Wunder zu tun. Er gestattete den Menschen, ihm Wasserkrüge zur Verfügung zu stellen, aber dann tat er, was kein Mensch hätte tun können. Auch von uns erwartet Jesus nicht mehr, als dass wir uns ihm zur Verfügung stellen. Wir haben, wie die Diener, zwei Möglichkeiten: Das zu tun, was uns logisch erscheint, oder uns darauf einzulassen, was Jesus sagt. Wer “Wein” statt “Wasser” erleben will, muss sich auf Jesus einlassen!
Eine gesegnete Woche wünscht Euch
Euer Schlossteam