Schlossgedanken

24. November 2005
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Wettlauf – Teil 2

von checkpoint in Schlossgedanken

Hallo!

Seid ihr auch so eingeschneit wie wir? Heute passen die Temperaturen wohl auch zu dem winterlichen Bild, das sich uns bietet, wenn wir aus dem Fenster schauen- habe ich mir sagen lassen, denn ich selbst war heute noch nicht an der frischen Luft. Wenn es so eisig kalt ist draußen, sitze ich doch lieber im Büro und schreibe euch den Schlossgedanken! ;-)

Heute kommen wir zur Fortsetzung unserer Gedanken zu Hebräer 12, wo das Leben als Christ mit einem Wettlauf verglichen wird. Was bisher geschah…
Letzte Woche haben wir gesehen, dass es eine Reihe von Menschen gibt, die uns ermutigen, in unserem Lauf treu zu bleiben und auf Jesus, unser Ziel, hinzuleben. Im Teil 2 sehen wir, dass es auch jemanden gibt, in dessen Interesse etwas ganz anderes liegt…

“Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens.”

Wer mit Jesus lebt, erfährt nicht nur Ermutigung und wird oft nicht unterstützt auf seinem Weg. Das hat sicher schon jeder erlebt. Warum ist das eigentlich so? Ich glaube, das müssen wir ganz nüchtern sehen: Satan hat kein Interesse daran, dass du und ich auf der Laufstrecke des Glaubensmarathons unterwegs sind. Er möchte uns von dort weg haben. Wenn er das nicht schafft, dann will er, dass uns der Lauf schwer wird. Das erreicht er durch Ballast und mit der Sünde. Ballast könnten zum Beispiel Dinge sein, die wir “unbedingt brauchen”, da wir sie für lebenswichtig halten, dabei sind sie es gar nicht. Irdische Dinge machen uns nur allzu oft das Leben schwer, weil wir uns mit ihnen Ballast aufhalsen, der nicht nötig wäre.
Aber lasst uns nochmal geschauer auf die Sünde schauen, die uns so gerne wie eine Schlingpflanze umstrickt. Das Bild, das der Schreiber des Hebräerbriefes hier benutzt, finde ich sehr treffend: Stellt euch einen Läufer vor, der auf der Rennstrecke läuft und der dann von einer Schlingpflanze umstrickt wird. Was passiert? Er fällt um, verletzt sich unter Umständen sogar und kann nicht mehr weiterlaufen.

Das müssen wir ganz nüchtern sehen: Satan hat kein Interesse daran, dass du und ich einmal Jesus sehen werden. Er hat kein Interesse daran, dass wir das Ziel erreichen, im Gegenteil: All seine Energie setzt er ein, um uns daran zu hindern. Wenn wir sündigen, geben wir ihm die Möglichkeit, uns zu umstricken. Sind wir einmal umstrickt, fallen wir um und können nicht mehr laufen! Deshalb ist es so dumm von uns, wenn wir glauben, Sünden hätten keine Konsequenzen!

Wenn wir aber unsere Sünden bereuen und bekennen, nehmen wir Satan den Boden. Wir können wieder aufstehen und weiterlaufen. Wenn wir allerdings unsere Sünde nicht sofort ablegen, dann liegen wir in der Rennbahn und warten, wir stehen nicht auf und laufen nicht. Genau das will der Feind! Wenn wir aber in unserem Glaubenslauf weiterkommen wollen, ist es wichtig, unsere Sünde sofort bei Jesus abzulegen! Solange wir nicht abgelegt haben, sind wir bewegungslos. Das Ablegen kommt zuerst- dann kann´s weiter gehen! Deshalb eine Frage zum Schluss: Gibt es eine Sünde in deinem Leben, die du noch nicht bei Jesus abgelegt hast?

Seid gesegnet und herzlich gegrüßt!
Euer Schlossteam


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