Schlossgedanken

20. Dezember 2005
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Drei kleine Kätzchen…

von checkpoint in Schlossgedanken

Es war an einem verschneiten Weihnachtsabend. Drinnen im warmen Haus war der Christbaum wunderschön mit Lichtern geschmückt und von vielen Geschenken umgeben.

Die Mutter und ihre Kinder waren schon für die Kirche angezogen. „Komm doch mit,“ sagten sie zu ihrem Vater, weil sie ihn liebten.

„Nein, das ist nichts für mich“, antwortete der Vater, „ich glaube nicht an das religiöse Zeug.“

Viele Jahre schon versuchte seine Frau, ihm von Jesus zu erzählen und von dem, was ein Leben mit ihm bedeutet. Und davon, wie Jesus, Gottes Sohn, ein Mensch wurde, um uns den Weg zum Himmel zu zeigen.

„Blödsinn!“ war alles, was der Mann immer sagte.

So ging die Familie in die Kirche und der Mann war allein im Haus. Er schaute aus dem Fenster und bestaunte die wunderschöne Winterlandschaft, während es immer noch schneite. Draußen war es kalt, doch er konnte sich beim Feuer wärmen. In dem Moment, als er sich zum Kamin umdrehte, bemerkte er, dass sich draußen im Schnee etwas bewegte. Er beobachtete den Schnee. Katzen! Drei kleine Kätzchen spazierten unter seinem Fenster.

„Ihr Dummköpfe“, dachte er, „ihr werdet erfrieren!“ Schnell nahm er seinen Hut und seinen Mantel und öffnete die Türe. Die kalte Winterluft jagte ihm einen kalten Schauer über den Rücken.

“Kommt her, Kätzchen! Kommt herein, hier ist es warm und es gibt Futter. Draußen ist es zu kalt für euch, ihr werdet erfrieren.“ Aber die Katzen liefen weg, waren erschrocken, als sie den Fremden in der Tür sahen. Der Mann versuchte ihnen nachzugehen und rief: „Kommt zurück! Ihr braucht keine Angst haben, ich möchte euch retten.“

Aber die Katzen waren verschwunden. Es war zu spät.

„Immerhin habe ich alles, was ich für sie tun konnte, gemacht“, murmelte der Mann, „was hätte ich denn noch machen können? Ich habe sie gewarnt. Da hätte ich ja eine Katze werden müssen, damit sie mich wirklich verstehen und um ihnen helfen zu können. Wenn ich eine Katze wäre, hätte ich es ihnen erklären können. Dann hätten sie mir geglaubt, außer sie wären wirklich Dummköpfe.“

Gerade als er die Tür erreichte, läuteten die Kirchenglocken. Der Mann blieb stehen und hörte auf das Läuten. Dann ging er zum Kamin, fiel auf seine Knie und betete zu Gott.

Und das ist, worum es an Weihnachten wirklich geht. Der Schöpfer des Universums liebte uns so sehr, dass er auf die Erde kam und uns zeigte, wie wir gerettet werden können. Wenn wir auf ihn hören und ihm nachfolgen, werden wir nicht sterben, sondern ewiges Leben haben.

Mit Johannes 3,16 wünschen wir euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest! Und einen guten Start in ein gesegnetes neues Jahr!!!

Euer Schlossteam

„Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“


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