Die kleine Amy
Hallo vom Schloss!
Max Lucado, ein bekannter Autor, berichtet von einem Erlebnis mit der vierjährigen Amy. Er traf sie in einem Buchladen und sie fragte, ob er ihr Buch signieren würde. Er erkundigte sich nach ihrem Namen und begann “Für Amy…“ auf die erste Seite zu schreiben.
Mit großen Augen schaute das kleine Mädchen ihn an. Sie war sichtlich erstaunt und fragte: „Woher weißt du, wie man meinen Namen schreibt?“
Sie war beeindruckt, wir sind es nicht. Wir kennen den Unterschied zwischen dem Wissen eines vierjährigen Kindes und dem eines Erwachsenen. Aber kennen wir auch den Unterschied zwischen der Weisheit eines Menschen und der Weisheit Gottes? Was für uns unmöglich ist, ist für ihn so etwas wie „Amy“ zu schreiben… Dinge, die wir nicht verstehen und keinen Sinn machen in unseren Augen, sehen aus seiner Perspektive anders aus, denn er kennt das gesamte Bild.
In Jesaja 55, 8+9 lesen wir: „Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“
Eines will ich aber doch von der kleinen Amy lernen: Das Staunen darüber, was Gott kann und noch viel mehr darüber, wer er ist! Und dass seine Gedanken nicht die meinen sind und deshalb für mich nicht immer zu verstehen, sollte mich viel mehr ins Staunen bringen als es das oft tut. Und wenn die Wege, die er mich führt, anders verlaufen als ich es gerne hätte und mich verwundern, will ich trotzdem staunen und vertrauen, dass seine Wege zwar nicht immer die meinen, aber stets die besten sind!
Viele Grüße vom Schloss,
Euer Schlossteam