Schlossgedanken

27. November 2007
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Am Ende des Seils

von checkpoint in Schlossgedanken

Servus! „Wenn du am Ende des Seils angekommen bist, bist du an dem Punkt angekommen, wo Gott die Kontrolle übernimmt!“ 

Diesen Satz las ich neulich in einem Buch und er hat mich etwas länger beschäftigt. Ist nicht alles, inklusive mir, in Gottes Hand? Oder gibt es Zeiten, in denen ich eigenverantwortlich Handeln muss / soll. Gott hat zu allen Zeiten immer wieder in die Weltgeschichte eingegriffen. So lesen wir bei den Propheten: Gott sprach zu mir zu dem Zeitpunkt an dem Ort. Menschen haben erlebt, wie Gottes Eingreifen Situationen total verändert hat. Also kann ich mich in den Liegestuhl legen und darauf warten, dass Gott alles tun wird… Oder muss ich arbeiten, als gäbe es Gott nicht? Unauflösbar? Nein. Wir sind in Gottes Hand und er kann jederzeit eingreifen. Aber es gibt auch Zeiten, in denen er etwas anvertraut, zutraut. Er gibt uns Fähigkeiten und Möglichkeiten, mit denen wir Aufgaben anpacken sollen. Das ist wie ein Seil, wir hängen an ihm, klettern aber selbständig und sind aktiv dabei! 

Dann gibt es aber Momente, wo du an deine menschlichen Grenzen stößt. Da gibt es nichts mehr, das du tun kannst. Du bist am Ende des Seils angelangt. Da gilt es, dich in Gottes Hand fallen zu lassen. Das ist der Moment, in dem Gott die Kontrolle übernimmt.  Hier gilt es vertrauen zu lernen. Das fällt uns wesentlich schwerer als aktiv am Seil zu werken. Zum Glauben gehört beides: Zeiten, in denen ich aktiv die Dinge anpacke, die vor mir liegen und sie mit den von Gott gegebenen Möglichkeiten löse. Und die Zeiten, in denen ich mich vertrauensvoll fallen lassen muss, weil ich mit meinen Möglichkeiten am Ende bin. Meine Unmöglichkeiten sind Gottes Möglichkeiten – klar. Anders ausgedrückt: Das Ende des Seils ist meine Herausforderung, IHM ganz und gar zu vertrauen.  Eine Gesegnete Woche wünscht Dir 

Dein Schloss-Team


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