Schlossgedanken

16. Januar 2008
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Du sollst leben, Teil 2

von checkpoint in Schlossgedanken

Hallo miteinander!

Letzte Woche ging es um die Jahreslosung für 2008:
“Jesus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben.”
Diesen Zuspruch finden wir auch im Alten Testament. Dort lesen wir von einem kleinen Baby, das blutverschmiert im Straßengraben liegt. Die Nabelschnur hängt noch am Bauch und es schreit jämmerlich. Dieses Kind war nicht erwünscht, sondern lästig. Es war nicht zum Leben bestimmt, sondern wurde einfach dem Tod überlassen. Aber dann kommt einer vorbei. Er sieht das Kind, erbarmt sich über das arme Geschöpf und nimmt es auf seine Arme. Er schaut das Kind an und ruft: “Du sollst leben!”

Dann nimmt er das Findelkind mit und versorgt es. Es wächst heran und entwickelt sich prächtig, der Pflegevater kümmert sich liebevoll um sein Kind.

Diesen Bericht lesen wir in Hesekiel 16. Gott wird als liebevoller Pflegevater dargestellt, der sein Volk Israel angenommen hat und sich stets um die Liebe seines Volkes bemüht hat. Aber auch wir dürfen uns von Gott angenommen wissen. Ohne ihn sind auch wir verlassen, ohne Lebensperspektive, ohne Liebe – ohne Leben. Doch in Jesus will uns Gott begegnen. Durch Jesus können wir zu Kindern Gottes werden. In Jesus kam das Leben. Und wer an Jesus (den Sohn Gottes) glaubt, hat dieses Leben; das lesen wir im 1. Johannes 5,12. Eine andere Übersetzung drückt es so aus:
“Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.”

Eine gesegnete Woche wünscht Euch
Euer Schlossteam


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