Schlossgedanken

20. April 2009
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Gottes Blickwinkel

von checkpoint in Schlossgedanken

Hallo!

Kennst du die Geschichte, als Samuel unterwegs war, um den neuen König zu salben, den Gott auserwählt hatte? Der Prophet wusste, wo er suchen musste und kannte sogar den Vater des zukünftigen Königs. Nur wer von den acht Söhnen der Auserwählte Gottes ist, war nicht klar, und so begutachtete Samuel einfach die möglichen Kandidaten. Schon nach dem ersten Sohn macht Gott ihm klar, dass er sich nicht vom Äußeren blenden lassen soll. Wenn Gott den neuen König aussucht, dann macht er das nach seinen Maßstäben! Der Mensch urteilt nach dem, was er sieht; Gott aber sieht ins Herz! Ein paar Gedanken zu Gottes Blickwinkel, der so ganz anders ist…

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist;
Gott aber sieht das Herz an.
Ein Mensch sieht, was vor Augen ist;
was sichtbar und offensichtlich ist;
Gott sieht mehr.

Ein Mensch sieht, was evident ist,
was einleuchtend und nachweisbar ist;
Gott aber sieht genauer hin.

Der Mensch sieht kommen, was vorauszusehen war;
Gott hält alles für möglich.

Der Mensch sieht den Berg;
Gott sieht den Ausblick.

Der Mensch sieht das Unübersehbare;
Gott aber sieht das, was leicht übersehen wird.
Der Mensch sieht nicht so genau hin -
Der Mensch sieht gerne weg -
Gott aber verschließt seine Augen nicht.

Der Mensch sieht gut – Gott sieht besser.

Übrigens: Gott schaut uns immer noch ins Herz, lässt sich nichts vorspielen oder sich blenden von Äußerlichkeiten… Dass Gottes Blickwinkel immer mehr zu unserem wird, das wünschen wir euch – und uns!

Viele Grüße,
Euer Schlossteam


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