Schlossgedanken

18. Januar 2012
« ZurückVor »

Seine Kraft ist mächtig

von checkpoint in Schlossgedanken

Hallo!

Doch der Herr hat zu mir gesagt: »Meine Gnade ist alles, was du brauchst, denn meine Kraft kommt gerade in der Schwachheit zur vollen Auswirkung.« Daher will ich nun mit größter Freude und mehr als alles andere meine Schwachheiten rühmen, weil dann die Kraft von Christus in mir wohnt.
2. Korinther 12, 9

Heute wollen wir uns den zweiten Teil dieses Verses anschauen, der auch die Jahreslosung für 2012 ist:
Jesus Christus sagt: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.

Man muss schwach sein, damit die Kraft mächtig ist? Das hört sich ja fast so an, als wäre es etwas Gutes, schwach zu sein… aber mal ehrlich: wer ist schon gerne schwach? Oder bist du etwa stolz auf deine Schwachstellen? Stolz sind wir doch auf das, was wir gut können, was wir allein können – unsere Stärken eben. Aber unsere Schwächen hängen wir nicht gerne an die große Glocke. Vielleicht hast du körperliche Schwächen, vielleicht kämpfst du schon seit längerem mit einem gewissen Problem oder kommst in einem Lebensbereich einfach nicht weiter. Eine Schwachstelle eben.

Hast du schon einmal gehört, dass gerade deine Schwachstellen für Gott kein Problem sind? Dass er dich trotzdem gebrauchen kann? Hört sich gut an,  aber es stimmt nicht. Warum? Gott gebraucht dich nicht trotz deiner Schwächen, er gebraucht dich aufgrund deiner Schwächen. Du musst schwach sein, damit Gott dich gebrauchen kann. Denn nur in deiner Schwachheit drückt sich seine Kraft aus.  Das ist ein Prinzip, das durch die ganze Bibel zieht.

Die Jahreslosung erinnert uns daran. Und die Aussage von Jesus lautet im Original noch krasser: „Meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung.“ Oder: „Meine Kraft kommt in Schwachheit zur vollen Auswirkung.“

Die volle Auswirkung von seiner Kraft kann ich also nur dann erleben, wenn ich schwach bin. Wenn ich meine Schwachheit erkannt habe, erst dann kann Gottes Kraft an mir vollendet wirken. Wir finden in der Bibel auch Starke, aber wir entdecken immer wieder, dass sie erst schwach werden mussten, bevor Gott sie gebrauchen konnte.

Was auch immer deine Schwäche ist, gerade deine Schwachheit ist der Weg zu Gott, und nur die Schwachen kann Gott gebrauchen! Beispiele gefällig? Die folgen in den nächsten Schlossgedanken.

Für heute senden wir euch viele Grüße,
Euer Schlossteam


« ZurückVor »