Schlossgedanken

03. Februar 2012
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Abrahams Schwachheit vs. Gottes Kraft

von checkpoint in Schlossgedanken

Hallo!

Bei den derzeitigen Temperaturen freut man sich besonders, wenn man von draußen wieder in ein warmes Zimmer kommen kann, geht es dir auch so?

Jesus Christus sagt: “Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.”

Das wird auch deutlich im Leben Abrahams. Von Gott bekam Abraham das Versprechen, dass seine Nachkommen zahlreich sein werden und dass er ein Segen für alle Völker sein wird. Eine wunderbare Verheißung – doch leider ließ der ersehnte Sohn auf sich warten. Ein Jahr, zwei Jahre, viele Jahre… und irgendwann haben Abraham und seine Frau Sara die Sache selbst in die Hand genommen und für einen Nachkommen mit einer Sklavin gesorgt. Aber das war nicht der Sohn, den Gott versprochen hatte. Mittlerweile war  Sara alt, Abraham auch.  Sara war schon lange nicht mehr in dem Alter, in dem Frauen Kinder bekommen können. Da war also wirklich nichts mehr zu machen – menschlich gesehen. Und genau dann ist Abraham so weit, dass Gott den versprochenen Sohn schenken kann. Genau dann, als Abraham und Sara wissen, sie sind zu alt, genau dann greift Gott ein. Genau dann, als Abraham weiß, er hat nicht, was es braucht, greift Gott ein.

Abraham und Sara konnten die volle Auswirkung von Gottes Kraft erst dann erleben, als sie selbst zu schwach waren. Nur die Schwachen kann Gott gebrauchen. Und manchmal führt Gott auch uns in Situationen, wo wir uns unserer Unzulänglichkeit bewusst werden müssen. Denn erst dann wissen wir, es braucht Gottes Kraft, um etwas zu ändern.

Mach es dir doch am Wochenende gemütlich mit einer Tasse Tee, Kaffee oder heißen Schokolade und lies in 1. Mose 18 und 21 nach, wie Gott sein Versprechen erfüllt hat.

Mit vielen Grüßen aus einem herrlich warmen Büro,
Euer Jugendteam


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